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Gravensteiner Apfelbaum setzt Zeichen für Nachhaltigkeit in Diesterweg Grundschule Wurzen.

Pflanzaktion Apfelbaum

Wurzen, 24. Juni 2016. „Wenn der mal groß ist, gibt der uns ganz viel Schatten. Und wir können drauf rum klettern. Und außerdem ist der gut  für die Luft. Ein Baum ist nämlich auch Leben. Und macht die Luft sauber, die von den Autos dreckig gemacht wird“, erzählen viele Kinderstimmen ganz aufgeregt, als man ihnen die Frage stellte: Was bedeutet das für euch, dass hier, an eurer Schule gleich ein Apfelbaum gepflanzt wird? Denn für den letzten Schultag der Abschlussklasse 4A hatten sich die Eltern für ihre Kinder eine ganz besondere Überraschung überlegt: Das Pflanzen eines Apfelbaumes. Und das wurde gehörig zelebriert.  In einer großen Flasche wurden viele kleine Elfchen, Botschaften mit Wünschen rund um den Apfel, zum Lesen für die Nachwelt gesammelt. Gemeinsam mit dem Wurzelgeflecht des Baumes verschwand diese dann im Boden. Gepflanzt wurde eine traditionelle Apfelsorte, ein Gravensteiner. Neben Schattenspender oder Kletterbaum soll der vor allem eines sein: Ein Symbol für Nachhaltigkeit. Eine Erinnerung daran, was man mit eigenen Händen schaffen kann, wenn man das, was man ins Leben setzt, auch gut und bewusst pflegt. „Es sind die vielen kleinen Aktionen, die Kindern das Große und Ganze zeigen; die ihnen zeigen, was sie alles bewirken können und wie Dinge entstehen. Mit dem Pflanzen eines Baumes schulen sie ihr Bewusstsein für die Umwelt. Lernen, wie man sorgsam mit ihr umgeht“, erklärt Ines Lehne, Jugendwartin beim Internationalen Kochkunstverein zu Leipzig 1884 e. V.

Gemeinsam mit ihrer Schwägerin hat Ines Lehne im Landgasthof Dehnitz schon so manches Kochprojekt mit den Kindern der Diesterweg-Schule umgesetzt und auch beim gemeinsamen Kochen immer das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus gestellt.